09 Juni 2019
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Naturhausbau ist eine ideale Wahl für Menschen, die bewusst auf die Umwelt achten wollen. Naturhausbau gibt uns die Möglichkeit, in Harmonie mit der Natur in einer positiven Atmosphäre zu leben, die wir nicht erreichen können, wenn wir aus nicht-ökologischen Rohstoffen bauen. Heute verwenden viele Bauunternehmen schädliche Materialien wie Polystyrolschaum aus petrochemischen Abfällen, was sich sehr negativ auf die Umwelt auswirkt. Jeder von uns hat die Wahl und anstelle von umweltgefährdenden Stoffen können wir nach gesunden, natürlichen Komponenten greifen. Lernen wir die wichtigsten Merkmale von Naturgebäuden kennen, die immer häufiger in allen Teilen Europas gebaut werden.

Beim Naturhausbau verwenden wir meist eine Kombination aus Lehm und Stroh, die umweltfreundliche Rohstoffe sind. Diejenigen, die sich entscheiden, mit natürlichen Rohstoffen zu bauen, sind dessen bewusst, dass eine solche Lösung besser für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist. Der Vorteil von Lehm- und Strohhausbau ist, dass sie ein richtiges Mikroklima im Haus aufrechterhalten, da sie Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben. Stroh- und Lehmmaterialien haben isolierende Eigenschaften, die sich in Schall- oder Wärmedämmung umsetzen lassen. Lehmwände speichern Wärme, was die Heizkosten deutlich reduziert, außerdem sorgt Lehmhausbau für angenehme Wärme im Winter und Kühle im Sommer. Lehm ist feuerfest, hat antibakterielle und antiallergische Eigenschaften.

 

Beim Naturhausbau werden Pressstrohballen-Würfel mit einer Dichte von nicht weniger als 100 kg/m³ verwendet. Strohballen werden aus Roggenstroh, Weizenstroh, Tritikale, Hafer und Getreidemischungen hergestellt. Die Ballen werden auf eine Dichte von 100-130 kg/m³ eingeballt und wiegen 6 bis 15 kg. Die Verballung von Stroh mit mehr Kraft führt dazu, dass die Würfel einen zu hohen Wärmeleitkoeffizienten aufweisen, und wenn die Dichte geringer ist, kann sich Stroh in der Wand absetzen. Die Ballen sind billiges Material und können bei Bauern gekauft werden. Die Pressstrohballen werden zur Isolierung von Wänden, Decken und Dächern eingesetzt.

 

Nachteile natürlicher Lösungen

Lehm- und Strohhausbau ist weniger langlebig und wetterfest als traditionelles Hausbau. Die Wände in den Lehmhäusern sind sehr dick. Lehmputze können auch leichter reißen als herkömmliche Putze, daher ist es wichtig, dies zu berücksichtigen, bevor man sich für den Einsatz natürlicher Materialien entscheidet.

 

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